5 Tipps für deinen Lebenslauf

Dein Lebenslauf ist bei einer Bewerbung dein Aushängeschild: Anhand der Informationen im Lebenslauf muss ein Personaler entscheiden ob du für den Job infrage kommst und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst oder nicht. Ein schöner und sauber erstellter Lebenslauf kann der Schlüssel zu deinem neuen Job sein. Auf enliwo findest du bereits einige Vorlagen, die du für deinen Lebenslauf verwenden kannst. Hier geben wir dir noch einige zusätzliche Tipps, wie du es schaffst mit deinem Lebenslauf zu überzeugen.

Bleibe bei der Wahrheit

Das wichtigste zuerst: Falsche Angaben haben in deinem Lebenslauf nichts verloren. In der Regel kommen diese ans Licht und du bist nicht nur deinen Job los, sondern machst dich sogar strafbar. Bleibe also bei der Wahrheit und erfinde keine Praktika oder Abschlüsse, die du nie gemacht hast. Auch Lücken oder Brüche in deinem Lebenslauf solltest du nicht versuchen zu vertuschen. Oft sind es genau diese Dinge die dich von anderen Bewerbern unterscheiden und interessant machen.

Unabhängig davon solltest du dich in deinem Lebenslauf aber so positiv wie möglich darstellen. Schließlich möchtest du ja einen guten Eindruck hinterlassen. Finde schöne Formulierungen für das was du in Praktika oder bei Tätigkeiten in Unternehmen gemacht hast, die sich interessant anhören. Auch bei Fremdsprachen solltest du keine falsche Scheu haben. „Grundkenntnisse“ kannst du auch angeben, wenn du dich nur noch vage an den Sprachkurs erinnerst, den du mal gemacht hast.

Bringe nur relevante Inhalte

Früher war es noch üblich, dass man im Lebenslauf Dinge wie die Berufe der Eltern oder die Anzahl der Geschwister angibt. Das interessiert heute niemanden mehr. Beschränke dich bei den Inhalten auf die Dinge, die wirklich wichtig sind: Berufserfahrung und Ausbildung allen voran. Aber auch bei diesen Themen gilt es relevant zu bleiben. Nach deinem Hochschulabschluss brauchst du nicht mehr aufzulisten, wo du zur Grundschule gegangen bist. Und auch der Nebenjob als Zeitungsausträger der bei der Bewerbung zum ersten Praktikum vielleicht noch im Lebenslauf stand, hat irgendwann nichts mehr dort verloren.

Relevant sollten auch deine persönlichen Interessen sein, wenn du dich entscheidest diese in deinem Lebenslauf aufzuführen. Vermeide allgemeine und austauschbare Interessen, zum Beispiel „Lesen“ oder „Sport treiben“. Liste vielmehr Dinge auf, aus denen man auf deinen Charakter schließen kann und die zum Stellenprofil des Unternehmens passen. „Neue Kulturen entdecken“ kann bei einem Job, für den du oft im Ausland unterwegs bist durchaus passend sein und klingt besser als „Reisen“. Wie bei allen anderen Angaben gilt auch bei den Interessen, dass du bei der Wahrheit bleiben solltest. Sonst kann ein Vorstellungsgespräch ganz schön peinlich enden, wenn dich der Personaler Details zu deinen Hobbys fragt – und du keine Ahnung bei dem Thema hast.

Sorge für Übersichtlichkeit

Ein guter Lebenslauf muss übersichtlich sein. Unsere Lebenslauf-Vorlagen haben wir schon entsprechend gestaltet. Aber auch der Inhalt muss zur Übersichtlichkeit beitragen. Das heißt etwa, dass du zu all deinen beruflichen Stationen etwa gleich viel schreiben solltest. Unübersichtlich wird es, wenn du zu einem vorherigen Job nur einen Stichpunkt und zum anderen vier ganze Sätze schreibst.

Kein K.O.-Kriterium, aber dennoch nicht unwichtig ist die Länge des Lebenslaufs. Idealerweise umfasst dieser nicht mehr als eine A4-Seite. Zwar liest man immer wieder, dass auch bis zu zwei Seite in Ordnung sind, alles kompakt auf einer Seite zu haben sieht aber einfach besser aus. Wenn dein Lebenslauf zu lang ist, dann denke nochmal darüber nach ob wirklich alle Informationen relevant sind. Prüfe auch, ob du an der Schriftgröße drehen oder auf Leerzeilen verzichten kannst, ohne dass die Lesbarkeit darunter leidet. Gegebenenfalls kannst du auch die Tabellenform anpassen und Informationen aus der rechten Inhalt-Spalte noch in die linke packen. Eine sehr volle, aber lesbare Seite sieht auf jeden Fall besser aus als zwei halb volle und auseinander gezogene Seiten.

Verzichte nicht auf das Foto

Zwar musst du deinem Lebenslauf um Diskriminierung vorzubeugen kein Foto mehr beilegen, es lohnt sich aber trotzdem. Denn Personaler sind auch nur Menschen, und Menschen mögen Bilder. Ein Foto das dich von deiner besten Seite zeigt, auf dem du sympathisch wirkst und lächelst hinterlässt auf den ersten Blick einen positiven Eindruck. Ein Lebenslauf ohne Foto wirkt hingegen leblos und sehr anonym. Ordne die Rubriken im Lebenslauf noch Wichtigkeit und vermeide ein Durcheinander.

Stimme deinen Lebenslauf und dein Anschreiben aufeinander ab

Neben deinem Lebenslauf ist das Anschreiben der zweite wichtige Faktor bei einer Bewerbung. Schließlich sind das die beiden Dinge, die der Personaler zuerst von dir zu sehen bekommt. Darum sollten diese auch unbedingt aufeinander abgestimmt sein. Wenn du dich im Anschreiben zum Beispiel auf ein bestimmtes Praktikum beziehst, dann muss sich dieses natürlich auch im Lebenslauf wiederfinden. Auch Schriftart und farbliche Gestaltung sollten in den beiden Dokumenten übereinstimmen, damit deine Bewerbung ein stimmiges Gesamtbild abgibt. Tipps zur Formulierung für dein Anschreiben und eine Vorlage findest du hier.

Viel Erfolg bei deiner Bewerbung!

Christian

Christian

Christian recherchiert und schreibt als Autor für enliwo.de

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