5 Tipps: Leichter aufstehen trotz Kälte und Zeitumstellung

Es gibt diese Tage, an denen man lieber ewig im Bett bleiben würde anstatt aufzustehen. Man stellt den Wecker nochmal auf Snooze, dreht sich nochmal herum, aber zehn Minuten später klingelt es dann doch wieder und man quält sich langsam aus den Federn und begibt sich in Richtung Frühstückstisch. Wenn der Tag schon so beginnt, kann er eigentlich nicht mehr richtig gut werden. Das träge Gefühl beim Aufstehen bleibt den ganzen Tag über. Man freut sich schon wenn man aus dem Haus geht wieder auf sein Bett. Besonders schlimm ist für viele das Aufstehen im Herbst und Winter, wenn es beim Weckerklingeln noch ganz dunkel ist und es unter der Decke nun mal deutlich gemütlicher ist als draußen. Und zweimal jährlich funkt einem dann auch noch die Zeitumstellung dazwischen und bringt den ganzen Biorhythmus durcheinander.

Du kennst dieses Gefühl? Dann bist du nicht alleine: In einer Umfrage gaben nicht mal ein Drittel der befragten Deutsche an, dass sie sich morgens frisch und munter fühlen. Aber mit einigen Tricks kannst du es durchaus schaffen morgens schneller wach und fitter zu sein.

1. Schlafe ausreichend.

Das klingt banal, ist aber ganz entscheidend. Acht Stunden Schlaf gelten als besonders gesund, aber jeder Mensch hat sein individuelles Schlafmaß. Das kann durchaus auch weniger sein. Aber wenn der Wecker nach nur vier oder fünf Stunden Schlaf klingelt, dann wirst du in der Regel nicht putzmunter aus dem Bett springen.

2. Stelle deinen Wecker nicht direkt ans Bett.

Viele Menschen benutzen heute ihr Smartphone als Wecker. Das ist praktisch, man kann es direkt neben das Bett legen, wenn man nachts aufwacht kurz checken ob man Nachrichten bekommen hat und am Morgen ein paar mal den Snooze-Modus nutzen um das Aufstehen hinauszuzögern. Aber genau hier ist auch den Haken: Das Hinauszögern des Unausweichlichen ist nicht gut. Besser ist es aufzustehen, wenn der Wecker das erste mal läutet. Und um nicht in Versuchung zu kommen, stellst du deinen Wecker am besten an einem Ort auf, den du vom Bett aus nicht erreichst. Damit bist du schon mal gezwungen dich zu bewegen und des ersten Schritt zu machen.

Um der Dunkelheit in den Wintermonaten zu trotzen, bietet sich anstelle eines Handyweckers ein Tageslichtwecker an. Dieses Modell kann sogar den Sonnenaufgang imitieren und weckt dich mit dem Lichterspektrum von „sanftem Morgenrot zu natürlichem Tageslicht“. Und wenn du beim Wecker nicht auf das Smartphone zurückgreifst, setzt du dich auch deutlich weniger Strahlung aus. Sonnenstrahlen statt Handystrahlung.

3. Trinke etwas und bewege dich.

Um deinen Körper in Schwung zu bringen solltest du bald nach dem Aufstehen etwas trinken. Während dem Schlafen verliert der Körper nämlich einiges an Flüssigkeit. Ideal ist vor dem ersten Kaffee oder Tee ein großes Glas Wasser. Für den Kreislauf schadet auch etwas Bewegung nicht. Das muss gar kein großes Morgen-Workout sein: Sich ein bisschen zu strecken oder zu dehnen und ein paar Schritte zu gehen reichen aus. Nicht so gut ist es hingegen direkt vom Bett auf die Couch zu wechseln.

4. Finde deine Morgenroutine.

Da das menschliche Gehirn morgens noch nicht unbedingt auf Hochtouren läuft, solltest du es auch noch nicht so sehr belasten. Gleichbleibende Abläufe helfen dir dabei. Ob das zuerst der Gang ins Bad oder zur Kaffeemaschine ist, ob du in der Früh immer duschst, gleich den Radio einschaltest oder die Nachrichten liest: Mit einer gewissen täglichen Routine vermeidest du zu früher Stunde unnötiges Denken und Hektik. Und beginnst den Tag entspannt.

5. Starte mit einem positiven Gedanken.

„Der Morgen macht den Tag“, hieß es mal in einer Werbung. Und da ist schon etwas dran. Wenn du direkt nach dem Aufstehen erstmal darüber nachdenkst welche Meetings du hast, was du einkaufen musst und was heute alles schiefgehen könnte, dann beginnst du den Tag schon mit Stress. Denke lieber an etwas Positives. Du kannst auch diesen praktischen Service nutzen um dir 30 Tage lang jeden Morgen einen positiven Sinnspruch zuschicken zu lassen. Wer jeden Tag mit einem Lächeln in den Tag starten kann, für der steht auch viel lieber auf.

Aus einem Langschläfer einen gut gelaunten Frühaufsteher zu machen ist wohl unmöglich. Aber diese Tipps können dir das Aufstehen erleichtern und ermöglichen dir einen angenehmen Start in den Tag. Wir wünschen dir einen guten Morgen!

Christian

Christian

Christian recherchiert und schreibt als Autor für enliwo.de

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