Was du von Donald Trump lernen kannst – ob du ihn magst oder nicht!

Donald Trump polarisiert aktuell wie kaum eine andere Person. Manche lieben den Milliardär, andere hassen ihn. Und ganz egal welche Meinung man über den 70-Jährigen hat, er hat es geschafft zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt zu werden. Das Amt, das ihn zum vielleicht mächtigsten Mann der Welt macht. Wie konnte er das schaffen, obwohl so unglaublich viele Menschen auch gegen ihn waren? Wir haben einige Punkte gefunden, die unserer Meinung nach dazu beigetragen haben. Enliwo ist aber keine Plattform für politische Analysen. Deshalb geht es uns vielmehr darum, wie du diese Dinge auf dich und deine Karriere ummünzen kannst – ob du Donald Trump nun magst, oder nicht.

Umgebe dich mit vertrauten Personen!

Sein eigenes „Support Team“ zu haben ist unendlich wertvoll. Wenn du Personen um dich herum hast, die dich unterstützen und hinter dir stehen, dann trittst du automatisch selbstbewusster und überzeugender auf und fühlst dich wohl. Du weißt, dass du nicht alleine dastehst. Donald Trump hatte seine Familie immer an seiner Seite und ein Netzwerk an einflussreichen Personen hinter sich. Im Beruf kann dir dieser Ansatz auch weiterhelfen. Natürlich solltest du nicht deinen Partner oder besten Kumpel zum wichtigen Meeting mitbringen. Aber zu wissen, dass man einen oder mehrere Kollegen am Tisch sitzen hat, die deine Ideen unterstützen und dir den Rücken stärken, gibt dir immer ein gutes Gefühl. Stelle deine Unterstützer auch mal in den Vordergrund. Zeige deinen „Konkurrenten“: Hier, ich habe ein starkes Team hinter mir! Ich stehe nicht alleine mit meiner Meinung da! Das kann dir viel Druck und Anspannung nehmen und eine starke Stellung in der Firma verschaffen.

Kommuniziere wertschätzend!

Was hat dieser Punkt mit Donald Trump zu tun? Gerade die Affäre rund um seinen „Locker-Room-Talk“ zeigt doch das genaue Gegenteil von Wertschätzung in der Kommunikation? Das ist richtig, allerdings hat es Donald Trump immer geschafft sich öffentlich höflich und überzeugend zu präsentieren. In Interviews und bei Auftritten in den Medien hat er sich zusammengerissen und ist durchaus wertschätzend aufgetreten. Klar, es ist falsch zwei komplett unterschiedliche Gesichter zu haben. Nach vorne freundlich und nett, nach hinten falsch und beleidigend. Aber anscheinend nehmen viele Menschen tatsächlich nur eine dieser Perspektiven wahr. Das soll kein Aufruf sein nach außen nett aufzutreten und hintenrum zu lästern. Du solltest dir dieser selektiven Wahrnehmung mancher Menschen aber bewusst sein. Und dich vor allem nicht von anderen täuschen lassen.

Sei unterhaltend!

Menschen möchten unterhalten werden und zwar in allen Lebensbereichen und Situationen. Donald Trump hat es geschafft unterhaltend zu wirken. Manchmal über witzig und spitz formulierte Aussagen mit sehr ernstem Hintergrund, manchmal über unbewusste Dinge wie Mimik und Gestik. Versuche ebenfalls unterhaltend zu sein. Mache dich nicht zum Clown, das schadet dem Ruf. Aber in manchen Situationen hilft eine gewisse Lockerheit, ein Spruch, der die anderen zum Schmunzeln bringt, oder eine etwas unbeholfene Geste extrem weiter. Diese Dinge machen dich sympathisch und nahbar.

Habe den Mut, anders zu sein!

Jemand der nicht alten Mustern folgt, der einen komplett anderen Hintergrund hat als seine Vorgänger: So ein Typ ist Donald Trump. Mit Politik hatte er eigentlich nie etwas am Hut, dennoch ist er erfolgreich gewesen. Er war kein Mainstream-Kandidat, sondern einzigartig. Und das alleine hat ihn zu einer gewissen Attraktion gemacht und ihm Aufmerksamkeit beschert. Den Mut zu haben anders zu sein, das kann auch für unser Leben und den Beruf ein wichtiges Motiv sein. Immer ähnlicher werdende Studienmodelle und Karrierewege grenzen unsere Individualität mehr und mehr ein. Dem entgegenzutreten, etwas unkonventionell zu machen und dich trauen aus der Masse herauszutreten kann ein Schlüssel zum Erfolg sein.

Setze dir immer wieder neue Ziele!

Donald Trump war Fernsehstar, ist ein erfolgreicher Unternehmer und Milliardär. Jetzt wird er Präsident der USA. Er hätte auch sagen können: Mir reicht es, ich habe alles erreicht. Aber er hat sich ein neues Ziel gesetzt: Präsident werden. Ob es sinnvoll ist, ohne Vorkenntnisse den Weg aus der Wirtschaft und Unterhaltungsbranche in die Politik zu gehen ist natürlich eine große Streitfrage. Fakt ist aber, dass er es geschafft hat und sein Ziel umgesetzt hat. Und das ist auch für dein Leben wichtig. „Wer rastet, der rostet“ lautet ein altes Sprichwort. Dir immer neue Ziele zu setzten, dich nicht nur auf dem Erreichten auszuruhen und zufrieden zu geben ist ein wichtiger Motivator.

Bedanke dich!

Zuletzt noch ein Punkt der als selbstverständlich gilt, aber dennoch oft unter den Tisch fällt: „Danke“ sagen. Nach dem schmutzigen und harten Wahlkampf in den USA hat Donald Trump es nicht versäumt sich umgehend bei allen Unterstützern zu bedanken. Verknüpft mit ein paar politisch relativierenden Aussagen hat er damit schon ein paar Wogen geglättet. Auch im Alltag gehört das dazu und sollte nie vergessen werden. Sag danke wenn dir etwas gefallen hat und du zufrieden bist. Aber auch mal, wenn du eigentlich enttäuscht bist. Sich nach einer hitzigen Diskussion in einem Meeting bei den Teilnehmern für die Beiträge und Kompromisse zu bedanken obwohl man vielleicht sogar als gefühlter Verlierer herausgeht, das zeugt von Größe. Du wirst als jemand wahrgenommen werden, der hart diskutieren kann, aber auch bei Kompromissen integer auftritt und sein Gesicht wahrt. Und das kann dich in der nächsten Debatte weiterbringen.

Du siehst also: Bei allen Skandalen, Schlammschlachten und Peinlichkeiten hat Donald Trump grundsätzlich auch viel richtiggemacht. Das kannst auch du nutzen. Vermutlich wirst du nicht US-Präsident, aber für deine persönlichen Ziele ist der eine oder andere Punkt mit Sicherheit hilfreich.

 

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Bildquelle: CC0 Public Domain pixabay.com

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Christian

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