Wie du mit deinem Bewerbungsanschreiben sofort begeistern kannst

Neben dem Lebenslauf ist das Anschreiben der wichtigste Teil deiner Bewerbung. Darin präsentierst du dich und weckst Interesse bei deinem potentiellen Arbeitgeber. Wir haben dir hier einige Tipps zum Aufbau deines Anschreibens zusammengestellt, damit du es schaffst Personaler von dir du begeistern.

Formalien: Das Drumherum muss passen

Ganz banal aber trotzdem unglaublich wichtig sind die Formalien. Stimmt die Adresse an die deine Bewerbung geht? Hast du eine sinnvolle Betreffzeile in deinem Anschreiben? Sind die Angaben zu deiner Person richtig? Hier lauern bereits erste Stolpersteine. Denn ein Fehler bei den Formalien lässt deine Bewerbung gleich in einem schlechten Licht erscheinen, auch wenn sie inhaltlich eigentlich super ist. Deshalb ist auch eine korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung sehr wichtig. Wer hier schlampt, der wirkt gleich unprofessionell.

Ansprechpartner: Persönlicher Kontakt ist wichtig

Versuche herauszufinden auf wessen Schreibtisch deine Bewerbung landen wird. Das Anschreiben gleich an eine Person adressieren zu können und sich nicht mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ helfen zu müssen macht einen guten Eindruck. Manchmal ist bei Stellenausschreibungen bereits ein Ansprechpartner angegeben, manchmal kannst du dir den Namen aus der Mailadresse erschließen oder wirst mit einer kurzen Recherche fündig. Aber Vorsicht: Du solltest dir schon sicher sein, dass du deine Bewerbung an die richtige Person adressierst. Wenn ein Anschreiben an Frau Maier bei Herrn Müller auf dem Tisch landet, dann fällt das negativ auf.

Einstieg: Gleich zu Beginn Interesse wecken

Der schwerste Satz in einem Anschreiben ist meistens der erste. Du möchtest nicht unbedingt mit der Tür ins Haus fallen, aber andererseits auch nicht schwafeln. Für den Einstieg bietet es sich deshalb an auf irgendetwas Bezug zu nehmen. Das kann die Stellenanzeige sein, durch die du auf das Unternehmen aufmerksam geworden bist, aber auch ein vorangegangenes Telefongespräch oder persönliches Treffen, zum Beispiel auf einer Messe oder einem Kongress. Damit wird das Eis gebrochen und du gibst dem Personaler einen Bezugspunkt.

Hauptteil: Qualifikation und Motivation

Wenn du einen interessanten Einstieg geschrieben hast, gilt es im Hauptteil deine Qualifikationen aufzuzeigen. Du versuchst hier den Personaler zu überzeugen, warum genau du der richtige bist für genau diese Stelle. Sei also konkret: Nicht jede deiner Fähigkeiten ist für den Job relevant und erwähnenswert. Beschränke dich hier also auf deine passenden Stärken und bringe deine Motivation zum Ausdruck.

Am Ende des Hauptteils kannst du dann zusätzliche Informationen bringen, etwa den frühest möglichen Einstiegstermin oder, sofern gefordert, deine Gehaltsvorstellung.

Schluss: Im Gedächtnis bleiben

Kein Mensch kann sämtliche Informationen eines Anschreibens behalten, besonders nicht wenn er nicht nur eines, sondern täglich mehrere Dutzend liest. Deshalb ist ein gelungener Schluss genauso wichtig wie alle anderen Teile des Anschreibens. Diesen Teil liest der Personaler zum Schluss, die Einleitung hat er womöglich schon wieder vergessen. Ein 0815-Satz wie „Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen“ ist zwar nicht falsch, reißt aber auch niemanden vom Hocker. Versuche den Schluss selbstbewusst zu formulieren und nochmal deine Motivation zum Ausdruck zu bringen: „Ich freue mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch, bei dem ich Sie gerne von meinen Fähigkeiten überzeuge“ klingt doch zum Beispiel deutlich energievoller, oder?

Als Schlussformel im Anschreiben gilt „Mit freundlichen Grüßen“ als Standard. Und das zurecht, damit machst du nichts falsch. Aber auch die Schlussformel ist nicht in Stein gemeißelt. Bewirbst du dich in einer etwas lockeren Branche, kannst du hier guten Gewissens auch ein paar Anpassungen vornehmen: „Mit freundlichen Grüßen aus München“ oder „Beste Grüße aus Köln“ können eine persönliche Note in die Schlussformel bringen, damit du besser im Gedächtnis bleibst. Danach kommt noch deine Unterschrift und der Verweis auf Anhänge – fertig ist dein Anschreiben.

Bewerbungsanschreiben Vorlage

Wer für sein Anschreiben noch eine passende Vorlage braucht, kann sich diese hier downloaden:

Auch für deinen Lebenslauf haben wir etwas für dich vorbereitet. Vorlagen findest du hier.

Bildquelle: CC0 Public Domain pixabay.com

Christian

Christian

Christian recherchiert und schreibt als Autor für enliwo.de

christian has 28 posts and counting.See all posts by christian

Schreibe einen Kommentar